QFF UND EGLSF GEHEN GEMEINSAME WEGE

Mitgliedschaft von QFF im Netzwerk EGLSF

Seit Februar 2014 bündeln zwei große Anti- Homophobie- Institutionen ihre Kräfte. Queer Football Fanclubs mit über 1.000 Mitglieder in vier europäischen Staaten wurde nun Mitglied bei EGLSF (European Gay and Lesbian Sport Federation). EGLSF hat rund 10.000 Mitglieder und arbeitet auf ein Klima im Sport hin, in dem jeder frei über seine sexuelle Orientierung bzw. Identität entscheiden kann. Dazu passt also auch QFF, das sich 2006 mit dem Ziel gegründet hat, die Fankultur in den Fußballstadien nachhaltig zu verbessern und homosexuellen Menschen eine angenehme und vor allem gefahrlose Teilnahme an der „schönsten Nebensache der Welt“ zu ermöglichen.

Bereits durch die jahrelange Co-operation mit dem „Come together Cup“ zeigte QFF, dass eine sinnvolle Homophobie- Bekämpfung nicht allein im Bereich der Fußballfans, sondern auch der Sportler betrieben werden muss. „Je mehr Organisationen ihre Kräfte bündeln, desto schwerer wird es für reaktionäre Kräfte aus Politik, Sport, Kirche und Medien, die Vielfalt der Menschen in unserer Gesellschaft ins Abseits zu stellen“, meinte denn auch Pressesprecher Dirk Brüllau zu diesem Bündnis. „Da sich QFF rein ehrenamtlich organisiert, brauchen wir starke Partner, die Aktionen von uns durch unkomplizierte, finanzielle Förderung und das Angebot von Service und Infrastruktur ermöglichen“, ergänzt Dirk Middeldorf die Gründe für die Mitgliedschaft bei EGLSF.

Bislang ist das Netzwerk der schwul- lesbischen Fußballfans Mitglied bei den Organisationen „Football Supporters Europe“ und „Football Against Racism in Europe“.